CBD für Kinder — das sollten Sie beachten!

Cannabinoid CBD hat nachweislich viele gesundheitsfördernde Eigenschaften. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Eltern sich fragen, ob sie das Mittel auch ihren Kindern verabreichen sollten. Falls CBD in Frage kommt, müssen bei der Verabreichung an Kinder jedoch besondere Regeln beachtet werden. Wir erklären im folgenden Artikel, welche das sind.

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Achtung: Bitte ziehen sie IMMER zuerst einen Arzt hinzu, wenn sie Fragen rund um die Gesundheit Ihres Kindes haben. Wir haben hier versucht, Ihnen eine Zusammenfassung zum Thema aus verschiedenen Quellen zur Verfügung zu stellen, das sollte aber NIE die Rücksprache und Information durch einen Mediziner ersetzen!

Welche Beschwerden kann CBD bei Kindern lindern?

Das aus der Hanfpflanze extrahierte CBD dockt an das körpereigene Endocannabinoid-System an und steigert so die körpereigene Produktion von Cannabinoiden. Diese chemischen Verbindungen haben viele nützliche Aufgaben, unter anderem wirken sie angstlösend, entzündungshemmend und beruhigend. Außerdem helfen sie bei der Bewältigung von Stress sowie bei der Immunstärkung. Aus diesen Gründen können CBD-haltige Produkte auch bei Kindern unterschiedliche Krankheiten lindern — ADHS ist wohl das bekannteste Beispiel. Weitere Krankheiten oder Störungen, deren Auswirkungen auf die Betroffenen durch das Cannabinoid CBD gelindert werden können, sind zum Beispiel Asthma, Angstzustände und Epilepsie.

Des Weiteren kann der Wirkstoff gegen Schlaflosigkeit (wahrscheinlich von Kindern und Eltern) eingesetzt werden. Da die Forschung zu diesem Thema jedoch noch in den Kinderschuhen steckt, sind viele Anwendungsgebiete bisher nahezu unerforscht. Die von uns genannten, haben wir für Sie noch einmal übersichtlich zusammengefasst:

  • ADHS
  • Asthma
  • Angstzustände
  • Epilepsie
  • Schlaflosigkeit

Die korrekte Dosierung ist wichtig

Kinder sollten immer als das angesehen werden, was sie sind: kleine Menschen. Natürlich sind Kinder nicht nur kleiner als Erwachsene, sondern auch dementsprechend leichter. Wie bei allen anderen Ergänzungsmitteln, sollte daher auch bei CBD auf die richtige Dosierung geachtet werden. Die Angaben auf den Umverpackungen können dabei nicht 1:1 herangezogen werden, da sich die Empfehlungen in der Regel auf den Durchschnitts-Erwachsenen beziehen. Als Richtwert sind die angegebenen Dosierungen der Hersteller allerdings hervorragend geeignet. Um nun die tatsächlich notwendige Menge des CBD-Produktes zu ermitteln, können Sie auf unterschiedliche Formeln zurückgreifen, wie beispielsweise die Ausbergers-Regel.

Doch Vorsicht: Nicht alle Formeln sind in allen Entwicklungsstufen des Kindes anwendbar.        

Ein Protokoll ist oft sinnvoll

Um den Erfolg oder Misserfolg einer ergänzenden Behandlung mit CBD bei Kindern nachvollziehen zu können, ergibt es Sinn, den Therapieverlauf schriftlich zu dokumentieren. So können Zusammenhänge zwischen der CBD-Behandlung und dem Krankheitsverlauf leichter erkannt werden. Auf diese Weise ist eine viel effizientere Therapie möglich. Das gilt insbesondere dann, wenn Sie bei Ihrem Nachwuchs über einen längeren Zeitraum CBD anwenden.  

Bitte den behandelnden Arzt hinzuziehen!

Es ist definitiv ratsam, im Vorfeld der Behandlung mit CBD, den behandelnden Kinderarzt, bzw. die Kinderärztin über das Vorgehen zu informieren. Nicht nur, weil dieser den gesundheitlichen Zustand des Kindes sehr gut einschätzen kann, sondern auch, weil so mögliche Wechselwirkungen mit anderen Präparaten schon von Beginn an ausgeschlossen werden können. 

Leider sind kurzzeitige Nebenwirkungen möglich

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen, kann es gelegentlich zu kurzzeitigen Nebenwirkungen bei Kindern aufgrund von CBD kommen. Oft sind daran (unbeabsichtigte) Überdosierungen schuld. Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen   unter anderem:

  • Unruhe
  • Schwindel
  • Erbrechen
  • Durchfall.

Die Anwendung sollte kindgerecht sein

Falls Sie sich jetzt, da Sie die wichtigsten Aspekte kennen und berücksichtigen können, dafür  entscheiden Ihrem Kind ein CBD-haltiges Produkt zur gesundheitlichen Verbesserung zu verabreichen, ist das Produkt oft selbst ein Problem. Aufgrund des medizinischen Nutzens verstehen die Kleinen CBD oft als Medizin — und welches Kind nimmt schon freudestrahlend Medizin zu sich? Wahrscheinlich sind das die Wenigsten. Für alle anderen gilt: je kinderfreundlicher das Produkt, desto höher die Akzeptanz. Besonders gut geeignet sind unserer Meinung nach zum Beispiel CBD-haltige Gummibärchen. CBD-haltige Öle hingegen lassen sich zwar gut mit den Mahlzeiten einnehmen, jedoch ist die richtige Dosierung schwieriger.   

Schwangerschaft und Babyalter

Nein, nein und nochmals nein! Zwar benötigt das Ungeborene Cannabinoide für die Entwicklung, dennoch sollten werdende Mütter während der Schwangerschaft gänzlich auf die Verwendung von CBD-Produkten verzichten. Zum einen sind oft minimale THC-Gehalte in den diversen Präparaten vorhanden, was natürlich ein absolutes No-Go ist und zum anderen kann CBD die Gebärmutter erreichen und so eventuell eine Überdosierung, mit etwaigen Folgeschäden, beim Fötus auslösen.

Im Babyalter sollte CBD ebenfalls tabu sein — trotz nachweislich vorhandenen Cannabinoiden in der Muttermilch. Hier kann es ebenfalls zu einer Überdosierung kommen, außerdem ist es besser den jungen Menschen in den ersten Lebensjahren so natürlich, wie möglich zu ernähren. Das bedeutet, dass auf Ergänzungsmittel generell verzichtet werden sollte.  

Unser kleines Fazit:

Das CBD einen gesundheitlichen Nutzen für Kinder haben kann, ist unumstritten. Das Cannabinoid kann die Symptome einiger Krankheiten und Störungen lindern. Um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, sollten Sie als Eltern den Verlauf protokollieren und den Kinderarzt über die Therapie mit CBD unterrichten. Zudem ist es wichtig, auf die Dosierung zu achten, um kurzzeitige Nebenwirkungen zu vermeiden. Dass während der Schwangerschaft und dem Babyalter CBD tabu sein dürfte, finden wir ebenfalls wichtig und erwähnenswert. Falls Sie sich dafür entscheiden Ihrem Kind CBD zu geben, empfehlen wir CBD-haltige Gummibärchen. Diese sind kindgerecht und lassen sich leichter dosieren, als Öl.